Nicht zu unrecht bezeichnet man Eishockey als die schnellste Mannschaftssportart der Welt. Auch in Österreich konnte sie sich zuletzt immer größerer Beliebtheit erfreuen und campiert auf den Beliebtheitsrängen der Sportarten in Österreich auf Rang 2 – nur noch der Fußball kann sich im Land der Habsburger über noch mehr Fans freuen.
Die Organisation des Eishockey in Österreich erfolgt durch den "ÖEHV", dem "Österreichischen Eishockeyverband". Gegründet 2012 kümmert er sich um die Ligenstruktur auf Bundesebene als auch um die Nationalmannschaft, die seit 1913 besteht. Anders als in Deutschland bestehen in Österreich nur drei professionell organisierte Ligen. Die höchste Spielklasse ist die "Erste Bank Eishockey Liga", die "Nationalliga" und die "Oberliga" sind die unteren Ligen. Nichtsdestotrotz gibt es auch unter der Oberliga noch Amateurligen, die von den verschiedenen Landesverbänden organisiert werden. Allerdings ist das Niveau hier sehr schwankend, da Vereine, die aus der Oberliga absteigen, häufig über höhere finanzielle Mittel verfügen als die Amateurvereine. Auch zwischen der Nationalliga und der ersten Liga gibt es des öfteren schwankende finanzielle Unterschiede. So haben in den letzten Jahren häufig die Meister der zweiten Liga auf den Aufstieg verzichtet, weil dieser einfach nicht stämmbar gewesen wäre.
Doch auch die Damen- und die Jugendarbeit fällt unter den Aufgabenbereich des ÖEHVs. Beispielsweise konnte die österreichischen Mädchen noch im Januar dieses Jahres Deutschland im Halbfinale der "1. Youth Olympic Winter Games" im eigenen Lande mit 2:0 schlagen und somit in das Endspiel einziehen (das Finale stand beim Verfassen dieses Artikels noch aus).
Österreich hat bereits einige bekannte Spieler hervorgebracht, die aktuell im Ausland spielen. Als bekannteste hiervon kann man Thomas Vanek und Andreas Nödl nennen, die als Stürmer für die Buffalo Subres bzw. Philadelphia Flyers in der höchsten amerikanischen Spielklasse auf Scorer-Jagd gehen.
Die österreichische Nationalmannschaft wird nach der IIHF Weltmeisterschaft 2011 auf Platz 11 der internationalen Weltrangliste geführt. Bei der Weltmeisterschaft 2012 in Ljubljana wird das Team der Habsburger ebenfalls starten, als Teilnehmer einer A-Weltmeisterschaft.
Der Eishockeysport in Österreich ist bestens und vor allem bereits seit langem organisiert. Trotzdem gibt es zwischen den Ligen zum Teil große finanzielle Unterschiede, die man unter Umständen bekämpfen sollte.





